Über uns

 

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit wurde Die R.E.T Brass Band im Jänner 2014 gegründet und vereint Spitzenmusiker aus ganz Tirol  mit dem Ziel, anspruchsvolle Brassbandliteratur auf höchstem Niveau zur Aufführung zu bringen.

Durch eine baldige Teilnahme an nationalen und internationalen Bewerben, wollen die ambitionierten Musiker und Musikerinnen die Qualität ihrer Arbeit kontinuierlich weiterentwickeln und sich auch international einen Namen machen.

Das Projekt ist eine logische Fortsetzung bzw. ein Überbau unserer BrassBand-Arbeit an der Musikschule Innsbruck. In dieses Projekt sind mittlerweile über 90 Kinder und Jugendliche integriert. Blechklang, Blechkapelle und die CatchBasinBrassBand erfreuen sich größter Beliebtheit bei den MusikerInnen, und konnten seit ihrer Gründung im Jahr 2010 tolle Erfolge erzielen.

 

Ein neuer Stern am Messinghimmel

Seit Jänner dieses Jahres ist die Tiroler Blasmusiklandschaft um einen Klangkörper reicher. Nach dreijähriger Vorbereitungszeit hat sich unter der Ägide des Trompeters und Trompetenpädagogen Andreas Lackner, tätig sowohl am Tiroler Landeskonservatorium als auch an der Musikschule der Stadt Innsbruck, ein Ensemble formiert, das in der heimischen Brassbandszene ganz vorne mitspielen will. Der Name: R.E.T. Brass Band. Das Ziel: Anspruchsvolle Brassbandliteratur aus Vergangenheit und Gegenwart soll auf höchstem Niveau einstudiert, interpretiert und zur Aufführung gebracht werden. Damit nicht genug haben sich die Musikerinnen und Musiker der R.E.T.s auf die Fahnen geheftet, sich mit der Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben weiterentwickeln und einen Namen machen zu wollen. Andreas Lackner: „Es ist mir eine besondere Freude, dass wir mit dieser Brass Band die Möglichkeit schaffen können, den oft weit verstreuten Blechbläsern eine gemeinsame “Musizierplattform” zu bieten und so gemeinsam die fantastischen Klangfarben und Möglichkeiten dieses Klangkörpers auszuloten.” Der professionellen Ausrichtung zum Trotz will das Ensemble, das Orchestermusiker, freischaffende Musiker, Musikschullehrer und Musikstudenten vereint, ein möglichst breites Publikum ansprechen und versteht sich hinsichtlich seiner Zielgruppenorientierung nicht etwa als ein elitäres Projekt. Davon zeugt unter anderem auch die Tatsache, dass sämtliche Beteiligte ihr Können bis dato unentgeltlich für die R.E.T. Brass Band zur Verfügung stellen. Mittelfristig sollen aber sehr wohl Sponsoren für das Projekt gefunden werden.

 

Früh übt sich

Die Gründung der R.E.T. Brass Band, so sind sich Leiter Andreas Lackner und die Mitgründer Thomas Steinbrucker und Gerd Bachmann einig, ist die logische Fortsetzung der kontinuierlichen Brassband-Arbeit an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Alle drei sind, genau wie ihre Kollegen Martin Sillaber und Georg Pranger, die das Gründerquintett komplettieren, seit Jahren im Aufbau und in der Weiterführung einer qualitativ hochwertigen Brassbandkultur in Tirol engagiert. Die Basis für außergewöhnliche Leistungen an der Spitze wird dabei mit einem möglichst breiten Fundament an begeisterten Nachwuchsmusikerinnen gelegt. So können an der Musikschule der Stadt Innsbruck von klein auf, also bereits im Volksschulalter, erste Erfahrungen im freien Musizieren und Improvisieren in der dafür eingerichteten Formation Blechklang gemacht werden. Thomas Steinbrucker: „Im Blechklang geht es darum, erste Erfahrungen im Ensemble- bzw. Orchesterzusammenspiel zu sammeln. Gemeinsam auf Zeichen des Dirigenten zur gleichen Zeit einen Ton zu blasen, ist am Anfang gar nicht so einfach. Wichtig ist auch, dass die Kinder den sozialen Ablauf im Musizierteam gleich mitlernen.” Die nächste Stufe auf der Messing-Entwicklungsleiter heißt Blechkapelle. Hier wird weiter geübt, gemeinsam zu musizieren und auch vor Publikum zu bestehen. Es werden bereits Orchesterwerke einstudiert und zur Aufführung gebracht. Engagierten und ambitionierten Kindern und Jugendlichen wird schließlich mit der Catch Basin Brass Band ein, im wahrsten Wortsinn, Sammelbecken geboten, in welchem sie ihre Fähigkeiten weiter schärfen und ausbauen können. Mit der höchsten Punktewertung aller teilnehmenden Formationen im Finale des Jugend- Blasorchesterwettbewerbes 2011 in Linz hat dieser Klangkörper sein Potenzial bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Durchschnittsalter der Musikerinnen und Musiker der Catch Basin Brass Band liegt übrigens zwischen fünfzehn und sechzehn Jahren. Insgesamt werden gegenwärtig mehr als 90 Kinder und Jugendliche in dem an die Nachwuchsabteilung eines Sportvereines erinnernden Musikprojekt der Musikschule Innsbruck betreut. Engagierte Eltern um Obmann Georg Kapelari haben inzwischen bereits den Verein der “Brassbandfreunde Innsbruck” gegründet, mit dem Zweck, sowohl den Nachwuchs als auch die R.E.T.s tatkräftig zu unterstützen. Einige der vielversprechendsten Jungmusikerinnen aus der Nachwuchsschule haben den Sprung in die “erste Mannschaft” auch schon geschafft. Sie sind nun die jüngsten Mitglieder der R.E.T. Brass Band.

 

Brass Evolution

Mit dem sicheren Wissen, sich um den Nachwuchs keine großen Sorgen machen zu müssen, lässt es sich frohen Mutes in die Zukunft blicken. Nach diesem Motto probt die R.E.T. Brass Band bereits für das große Premierenkonzert am dritten Oktober in der Fertigungshalle der Firma Huter an der Völser Straße beim Innsbrucker Zieglstadl. Unter dem Titel “Brass Evolution” werden Werke von Barock bis Avantgarde zur Aufführung kommen. „Die Mischung stimmt, es ist für jeden etwas dabei. Es ist uns wichtig dem Publikum eine breite Pallette an Höhreindrücken zu bieten. Ebenso ist es für uns als Brass Band sowohl Herrausforderung als auch Spaß, unterschiedlichste Stile und Epochen zu interpretieren”, sagt Solo-Euphonist Georg Pranger mit spürbarer Vorfreude. Einer einschlägigen Fachjury wird sich die R.E.T. Brass Band dann zum ersten Mal am neunten November in Eferding in Oberösterreich stellen, und zwar im Rahmen der Vorausscheidung für den Wettbewerb “European Brassband Championships 2015”. Die Teilnahme an diesem prestigeträchtigen Vergleichskampf soll die R.E.T.s, so alles gut geht, als musikalische Botschafter Innsbrucks in die Partnerstadt Freiburg führen. Kaum gegründet hat man also schon ein ambitioniertes Programm vor sich. „Es macht einfach sehr großen Spaß, “alte Weggefährten”, die man teilweise schon seit Jahren aus den Augen verloren hat, zu einem Team zu formieren und sich gemeinsam der anspruchsvollen Brassband Literatur zu stellen”, erklärt Mitgründer Gerd Bachmann die große Motivation. Zum Premierenkonzert rücken zur Unterstützung ihrer Vorbilder übrigens auch die erwähnten Nachwuchsformationen der Musikschule Innsbruck aus. Denn wie beim Sport darf auch in der orchestralen Musik der Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht fehlen. Und vielleicht gehört auf internationaler Ebene sogar ein bisschen Patriotismus dazu. Wohl nicht umsonst steht das Kürzel R.E.T. für “Red Eagles Tirol”. Auf den Jungfernflug der Adler dürfen jedenfalls nicht nur Brassbandfreunde gespannt sein.